Beim SPD-Bundesparteitag in Berlin: Spannende Debatten und klare Worte von Norbert Spinrath u.a. zum Braunkohleausstieg

Ordentlicher Bundesparteitag der SPD, 7. – 9. Dez. in Berlin

Von spannenden Debatten berichten die Teilnehmer des SPD-Kreisverbandes Heinsberg vom Bundesparteitag ihrer Partei in den letzten drei Tagen in Berlin. Norbert Spinrath, SPD-Kreisvorsitzender: „Martin Schulz hat in einer beeindruckenden Rede zu Beginn die Verantwortung für das schlechte Bundestagsergebnis übernommen, gleichzeitig aber bedeutende Beiträge zur notwendigen Erneuerung der SPD benannt.“ Die Partei müsse für die Menschen wieder glaubwürdig werden. Dazu benannte er eine Reihe wichtiger Themen wie Rente und Gesundheit (Bürgerversicherung und Pflege), Arbeit, Bildung, Wohnungsbau, Steuerpolitik und Kommunalfinanzen. Und natürlich die Weiterentwicklung der Europäischen Union.

„Der Diskussion um den Leitantrag des Parteivorstandes wurde breiter als ursprünglich geplant Raum gegeben“, so Carsten Ganser, Kreisgeschäftsführer der SPD. „Sie wurde dann aber doch durch einen Geschäftsordnungsantrag nach etwa dreieinhalb Stunden abgebrochen, bevor Norbert Spinrath an der Reihe war.“ So blieben neue Ansätze leider im Plenum ungehört und mussten in Einzelgesprächen kommuniziert werden.

„Dass Martin Schulz nach dieser Generaldebatte mit 81,9 % der Stimmen zum SPD-Parteivorsitzenden wiedergewählt wurde, zeigt, dass er glaubwürdig argumentiert und davon überzeugt hat, dass er auch weiterhin mit vollem Engagement für sozialdemokratische Ziele eintreten will“, so Spinrath und Ganser. „Es zeigt aber auch, wie wichtig die lange Generaldebatte zur Aufarbeitung und Erneuerung der SPD war.“

Der Parteitag beschloss schließlich, die SPD werde nun ergebnisoffene Gespräche mit CDU und CSU über alle denkbaren Formen einer Regierungsbildung führen. Damit sei keine Vorfestlegung getroffen und kein Automatismus vereinbart. Mitte Januar entscheidet ein weiterer Parteitag darüber, ob Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden sollen. Ob es zu einer endgültigen wie auch immer gearteten Zusammenarbeit komme, entscheiden am Ende alle Mitglieder der SPD.
„Ich kann mir nach wie vor nur sehr schwer vorstellen“, bewertet Spinrath, „dass unsere Mitglieder am Ende einer weiteren Großen Koalition oder der Duldung einer Minderheitsregierung zustimmen werden.“

Am zweiten Tag veranlasste ein Initiativantrag zum Thema Klimaschutz Norbert Spinrath zu einer Wortmeldung. In dem Antrag war die Forderung aufgestellt worden, die Braunkohleverstromung bis 2020 einzustellen. Am Ende einer langen Debatte des Themas mit einer Vielzahl von Wortmeldungen u.a. auch von zwei Delegierten aus Bergheim und Eschweiler beschwor der Heinsberger SPD-Kreisvorsitzende Norbert Spinrath unter dem großen Beifall der Delegierten insbesondere aus NRW den Parteitag, den Antrag abzulehnen, was schließlich auch gelang.

In seinem Redebeitrag hatte Spinrath zunächst ohne Wenn und Aber ein Bekenntnis zur Energie-wende und zum Ende der Braunkohleverstromung abgegeben. Dies solle aber erst nach 2040, spätestens bis 2045 kommen. Denn bis dahin werde die Braunkohle noch gebraucht für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung für 18 Millionen Menschen in NRW. Und für den Industriestandort NRW, z.B. Aluminiumwerke. Die dort bedrohten zigtausenden Arbeitsplätze würden von Braunkohle-gegnern  nicht eingerechnet.

Etwa 20.000 Menschen arbeiten entweder direkt bei RWE Power und als Zulieferer oder Dienstleister aller Art, so Gärtner und Landschaftsbauer, Wissenschaftler vieler Fachrichtungen, Transport- und Logistikunternehmen. Auch eine Reihe von Hoch-, Tief- und Straßenbauunternehmen aus dem Kreis Heinsberg, technische Ausrüster und Fachhandwerker wären hochgradig betroffen.

Die NRWSPD habe den erforderlichen Strukturwandel im Rheinischen Revier angeschoben. Das gehe aber nicht  holterdipolter, bezog er sich auf einen Vorredner, in zwei Jahren sei das nicht zu bewältigen.

Norbert Spinrath erinnerte sehr emotional daran, dass über 7.500 Menschen in über 20 Dörfern alleine für den Braunkohletagebau Garzweiler II umgesiedelt worden seien oder unmittelbar vor dem Umzug stünden. Bezugnehmend auf das am meisten beim Parteitag gebrauchte Wort „Glaubwürdigkeit“ sagte Spinrath, ein jetzt überstürzter Ausstieg auch aus der Notwendigkeit der Umsiedlung wäre ein weiterer Schlag ins Gesicht der Betroffenen, die sich aus ihrer Heimat vertrieben fühlten.

SPD-Bundestagsabgeordneter Norbert Spinrath empfängt Besuch aus dem Kreis Heinsberg in Berlin

Das Berlin-Programm startete am Anreisetag (Sonntag) nach einer verspäteten Ankunft am Berliner Hauptbahnhof gegen 20.00 Uhr, wo die Gruppe durch die Mitarbeiterin von Norbert Spinrath, Frau Eva Kallweit, abgeholt wurde, mit einem das gemeinsamen Abendessen im Hotel nahm zur Überraschung der Gruppe nahm auch der Abgeordnete Norbert Spinrath daran teil. Die Gruppe freute sich über den Besuch von Norbert Spinrath und nutzte natürlich sogleich die Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Am Montagmorgen begann das Programm mit dem Besuch des Reichstages und dem Gespräch mit Norbert Spinrath im Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion.   Nach einem Gruppenfoto mit Spinrath ging es zu einem Vortrag auf die Tribüne des Plenarsaales, danach zum Highlight, der Glaskuppel des Reichstagsgebäudes.

Leider war eine Besichtigung des Bundeskanzleramts kurzfristig von dort abgesagt worden. Stattdessen besuchte die Gruppe das Brandenburger Tor sowie das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsames Abendessen statt.

Der Dienstagmorgen begann mit dem Besuch der Friedrich-Ebert-Stiftung. In der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, die auch als Botschaft des Westens bezeichnet wird gab es dann  ein Mittagessen und ein Informationsgespräch.

Das Berliner Abgeordnetenbüro von Norbert Spinrath hatte für die Besucherinnen und Besucher eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt organisiert. Unter der Leitung eines fachkundigen Stadtführers wurden ihnen Politik und Geschichte Berlins an verschiedenen Stationen vorgestellt. Der Abend stand der Gruppe zur individuellen Gestaltung zur Verfügung.

Nach dem Check-out im Hotel am Mittwochmorgen folgte noch ein Informationsgespräch mit einem Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Anschluss daran machte sich die fünfzigköpfige Gruppe auf den Rückweg mit der Deutschen Bahn in den Kreis Heinsberg.

Teilnehmer der Gruppe waren u.a. Mitglieder der caritativen Gruppe „Hand in Hand“ aus Waldfeucht-Haaren, der Kriminalpolizei aus Geilenkirchen, der Prospex gGmbH aus Heinsberg-Oberbruch, der Flüchtlingshilfe aus Erkelenz sowie Einzelpersonen aus Erkelenz, Wassenberg, Heinsberg und Geilenkirchen.

Der Abgeordnete Spinrath war begeistert von dem Besuch aus seiner Heimat: „In den Gesprächen konnten wir die Interessen aus unserer Heimat Kreis Heinsberg mit meiner politischen Arbeit in Berlin abgleichen. Die Gruppe hat mir dafür wertvolle Hinweise gegeben.“ Und auch der Gruppe gefiel die Fahrt sehr gut. Darunter waren auch Annelie und Karl-Heinz Nieren, die sich für die Reise bedankten und im Nachgang eine persönliche Nachricht an ihren Abgeordneten Spinrath richteten: „Danke, dass Sie sich so viel Zeit für uns, die Gruppe, genommen haben. Obwohl wir seit den 60iger Jahren immer mal wieder Berlin (Ost- und West-) besucht haben und auch den Reichstag, haben wir doch viele neue Eindrücke und Informationen gewonnen. Ihnen weiterhin viel Erfolg in Ihrer Arbeit zum Wohle der Menschen unseres Staates und der EU.“

Dies war die dritte und für dieses Jahr letzte politische Informationsfahrt des Heinsberger Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath im Jahr 2017. Spinrath: „Gerne würde ich dieses Programm in den nächsten Jahren weiterführen. Doch dazu muss ich am 24. September erst wieder in den Deutschen Bundestag gewählt werden.“ Die Fahrten werden in Kooperation mit dem Bundestagsabgeordneten Spinrath, seinem Berliner Büro und dem Bundespresseamt (BPA) organisiert. Mit diesen Fahrten möchte Spinrath den Bürgerinnen und Bürger das politische Handeln des Deutschen Bundestages näher bringen, Transparenz schaffen und Bürgerinnen und Bürger für eigenes politisches Engagement begeistern.

SPD-Abgeordnete in der Region: Reaktion des Bundesinnenministeriums auf den Appell für mehr Personal bei der Bundespolizei ist Augenwischerei

Die SPD-Bundestagsabgeordneten in der Aachener Region, die Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt, der Dürener Abgeordnete Dietmar Nietan sowie Norbert Spinrath, Europapolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Kreis Heinsberger Abgeordneter, üben deutliche Kritik an der Antwort aus dem Bundesinnenministerium auf ihren gemeinsamen Appell, die Situation der Bundespolizei dringend zu verbessern.

In seiner Antwort auf das Schreiben der SPD-Abgeordneten vom 19. Mai erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Ole Schröder im Auftrag von Bundesinnenminister de Maizière, es sei bereits eine leichte Entspannung durch die Besetzung von 29 vakanten Dienstposten eingetreten. Darüber hinaus würden die Kräfte der Bundespolizei „lageangepasst und mit hoher Flexibilität“ eingesetzt.

Dieser Darstellung widersprechen die regionalen SPD-Bundestagsabgeordneten entschieden: „Die angesprochenen 29 Dienstposten werden nicht in der Grenzregion, sondern an den Flughäfen Köln/Bonn, Frankfurt am Main und Süddeutschland eingesetzt. Hier von einer Entspannung zu sprechen ist Augenwischerei. Die Situation der Bundespolizei Aachen hat sich eher verschlechtert als verbessert. Der aktuelle Personaleinsatz in Aachen ist eine Missachtung der Leistungen unserer Einsatzkräfte, die sich unermüdlich den hohen Anforderungen stellen, sowie des Sicherheitsbedürfnisses der Bürgerinnen und Bürger. Der Bundesinnenminister sollte seine Prioritäten bzgl. des Kräfteeinsatzes dringend hinterfragen!“, so Schmidt, Nietan und Spinrath.

Teilhabegesetz mit deutlichen Verbesserungen im Kabinett

Das Bundeskabinett hat am heutigen Dienstag den Entwurf des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) verabschiedet. Das Gesetz soll Menschen mit Behinderungen mehr Gleichberechtigung und Teilhabe ermöglichen. Im Vergleich zum Referentenentwurf enthält die heute verabschiedete Fassung weitere Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen. Weiterlesen

Norbert Spinrath: Rede vom 28. Juni 2016 im Deutschen Bundestag zum Brexit

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Zu lange hat Premier Cameron gegen die EU gearbeitet. Sein Kampf in den letzten Monaten für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU war nicht mehr glaubwürdig und nicht mehr überzeugend genug. Jetzt aber, liebe Kolleginnen und Kollegen, muss derselbe Premier, der nach seiner eigenen Erklärung noch mehrere Monate im Amt sein wird, mit seiner Regierung den Willen des Volkes umsetzen. Ich fordere ihn hiermit auf, nicht länger Zeit zu schinden, sondern die notwendige Mitteilung in Brüssel schnellstmöglich vorzulegen.

Eines muss der dortigen Regierung klar sein – ich bin froh, dass darüber Einigung in diesem Hause herrschte -: Vor einer Mitteilung über die Austrittsabsicht gegenüber dem Europäischen Rat darf es keine Vorgespräche, darf es keine Nachverhandlungen und darf es keine Zugeständnisse geben. Bei den dann folgenden Verhandlungen geht es eben alleine um die Bedingungen des Austritts und nicht um die zukünftigen Beziehungen des Landes zur EU. Austrittsverhandlungen dürfen keine Gespräche über eine Mitgliedschaft light des Vereinigten Königreiches in der EU sein. Im Reich von Wahnvorstellungen bewegt sich anscheinend Boris Johnson, der gestern vom bevorzugten Zugang des Landes zum Binnenmarkt und zu den Vorteilen der EU fabulierte, ganz ohne die aus einer Mitgliedschaft erwachsenen Pflichten.

Die Europäische Union wird diesen Austritt sicherlich verkraften. Sorgen mache ich mir aber um die Zukunft des Vereinigten Königreiches. In den letzten Tagen zeigte sich die innere Zerrissenheit des Landes, zwischen Jung und Alt, zwischen Schottland, Nordirland und London einerseits und dem Rest des Landes andererseits. Nicht einmal mehr ein Verfall des Landes ist auszuschließen. Das britische Pfund und die Wirtschaft stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, Frau Bundeskanzlerin, dass die 27 Mitgliedstaaten der Union zusammenstehen. Da haben die Treffen der vergangenen Tage mit Ihren Kollegen aus Frankreich und Italien, aber eben auch das Treffen der sechs Außenminister der Gründungsstaaten auf Einladung von Frank-Walter Steinmeier am Sonnabend wichtige Impulse gesetzt.

Frau Bundeskanzlerin, ich bitte Sie, beim Europäischen Rat darauf hinzuwirken, dass die 27 Mitgliedstaaten mit einer Stimme sprechen. Dabei reicht es eben nicht, die Äußerungen von Herrn Cameron in Ruhe, wie es Herr Kauder und die Kanzlerin formuliert haben, zur Kenntnis zu nehmen. Nein, Sie müssen von der Regierung des Vereinigten Königreiches schnellstmöglich und nicht erst nach einem personellen Wechsel im Herbst die Mitteilung der Austrittsabsicht einfordern.

Die verbleibenden 27 Mitgliedstaaten müssen aber auch das Vertrauen in die Europäische Union schnell wiederherstellen und offen und für ihre Bürgerinnen und Bürger erkennbar und nachvollziehbar darüber reden, wie ein besseres Europa gestaltet werden soll. Geben Sie, Frau Bundeskanzlerin – das möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben -, ein starkes Bekenntnis zur europäischen Einigung ab. Doch dazu ist eben nicht nur ein Bekenntnis erforderlich, sondern auch konkretes Handeln. Es gibt viel zu tun, auch auf unserer deutschen Seite.

Herr Kauder, wir sollten darüber nicht nur wohlfeil reden, aber immer dann die Schotten dicht machen, wenn wir Sozialdemokraten von der sozialen Dimension Europas reden. Auch das ist Realität. Da müssen Sie sich bewegen.

Frau Hasselfeldt, natürlich wollen wir, dass sich Europa zu einem besseren Europa weiterentwickelt. Aber dann müssen wir nicht nur über die Menschen reden, sondern wir müssen sie auch deutlich und wahrnehmbar in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Einfach nur abzuwarten und die Dinge in Ruhe zur Kenntnis zu nehmen, wäre jetzt ein schwerer Fehler und der Lage in Europa nicht angemessen.

 

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath war eine Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Heinsberg in Berlin

Auch in diesem Jahr konnten wieder 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger den heimischen Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath im Rahmen einer politischen Informationsfahrt vier Tage lang in Berlin besuchen.

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Norbert Spinrath: Fracking ist nach heutigem Erkenntnisstand unverantwortbar! Auch der Kreis Heinsberg wäre in hohem Maße betroffen.

Der Einsatz der Fracking-Technologie in der Erdgasförderung ist mit unabsehbaren Risiken verbunden. Deshalb hält der Kreis-Heinsberger Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath den heutigen Einsatz dieser Technologie nicht für verantwortbar. „Der Schutz der Gesundheit und der Schutz des Trinkwassers haben absolute Priorität vor wirtschaftlichen Interessen. Unkonventionelles Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas zu wirtschaftlichen Zwecken ist derzeit […]

SPD setzt wichtige Verbesserungen bei der Pkw-Maut durch

Am Freitag dieser Woche wird der Bundestag die Einführung der Pkw-Maut beschließen. Wir Sozialdemokraten haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Pkw-Maut ist kein verkehrspolitisches Anliegen der SPD und wir halten sie auch weiterhin nicht für europafreundlich. Wir haben uns jedoch im Rahmen des erreichten Gesamtpakets im Koalitionsvertrag bereiterklärt, dem Vorhaben nicht im Wege zu stehen. Für uns war wichtig, substantielle Veränderung für die Menschen, wie den Mindestlohn, die Rente mit 63, Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Frauenquote, durchzusetzen. Deshalb werden wir dem Gesetzesvorhaben zustimmen.

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Größtes Entlastungspaket für Kommunen – 5,58 Millionen Euro für den Kreis Heinsberg

In seiner Sitzung am 18.März 2015 hat das Bundeskabinett den Weg für weitere finanzielle Entlastungen der Kommunen frei gemacht. Zusätzlich zur bereits beschlossenen Soforthilfe von jeweils einer Milliarde Euro für dieses und das kommende Jahr wird es 2017 eine weitere Entlastung von bundesweit 1,5 Milliarden Euro geben.

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat nun eine erste Berechnung der finanziellen Auswirkungen für die jeweiligen Kommunen vorgelegt. Demnach erhält die Kreisverwaltung Heinsberg ergänzend zu der bereits bekannten Entlastung von jeweils 1,49 Mio. Euro für 2015 und 2016 einen zusätzlichen Betrag von 2,6 Mio. Euro für das Jahr 2017. Insgesamt belaufen sich die Finanzhilfen in den Jahren 2015 bis 2017 also voraussichtlich auf 5,58 Mio. Euro. „Dies sind gute Nachrichten für den Kreis Heinsberg. Die SPD setzt sich beharrlich für die Verbesserung der kommunalen Finanzsituation ein und hat hier wieder einmal einen Erfolg vorzuweisen“, betont der Bundestagsabgeordnete Norbert Spinrath nach dem Beschluss des Bundeskabinetts zum Haushalt 2015 und 2016 in der letzten Woche.

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Kommunale Finanzen: Beharrlichkeit der SPD zahlt sich aus

Die Koalitionsparteien haben sich auf die Verteilung ihres Zehn-Milliarden-Investitionsprogramms und weitere finanzielle Entlastungen der Kommunen geeinigt. Dazu erklärt SPD-Bundestagsabgeordneter Norbert Spinrath: „Die SPD hat sich wieder mal als verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden erwiesen. Während die Union die im Koalitionsvertrag vereinbarte finanzielle Entlastung der Kommunen am liebsten weit in die Zukunft verschoben hätte, hält die SPD-Bundestagsfraktion und insbesondere die NRW-Landesgruppe an ihrer zentralen Forderung nach einer wirksamen Entlastung noch in dieser Legislaturperiode fest.“

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